Donnerstag, 17. April 2014

Simple Detox: das 7-Tage-Entgiftungsprogramm - der Erfahrungsbericht, Teil 2

Hallo, Ihr da draußen, da bin ich wieder nach längerer Pause, um weiter über das Entgiftungsprogramm zu berichten. Am dritten Tag, einem Montag, ging's nach einem Greenie zur Arbeit. Leider war es ein stressiger Tag, und gegen 11 Uhr bin ich vor Entkräftung fast zusammengeklappt. Nach einem kleinen Spaziergang an der frischen Luft und einer großen Portion Suppe ging's wieder...

Aber ab Tag 4 haben wir dann ein Brei-Frühstück eingeführt, was uns sehr gut getan hat. Auch heute - wieder im Alltag angekommen - essen wir diese wohltuende lauwarme Mahlzeit noch desöfteren als gesunden Einstieg in den Tag. Und durch die eiweißreichen Chiasamen hält man locker bis Mittags durch - ohne Hungergefühle.



Und hier das Rezept - für 2 Personen:
200 ml Sojamilch in einem kleinen Topf erhitzen und 6 TL Vollkornhaferflocken oder 5-Kornbrei aus dem Bioladen/Reformhaus zugeben, ca. 5 Minuten quellen lassen, einen geriebenen Apfel, einen Esslöffel eingeweichte Chiasamen und eine Handvoll Himbeeren unterrühren, das Ganze mit einem Esslöffel Leinöl und etwas Zimt servieren. Bei Bedarf - aber erst nach der ersten Detoxwoche - mit Agavensirup oder anderer pflanzlicher Süße würzen.

Das brachte uns gut über die weiteren Tage, vieles Gutes haben wir über diese Woche hinaus hinübergerettet: Dinkelnudeln schmecken gut und sind eine gute Alternative. Überhaupt ist es gar nicht so schwer, ohnen Weizen und Industriezucker zu leben. Sogar der Kaffee morgens schmeckt ohne Zucker.

Ich versuche, ab und zu weiterhin einen Suppentag pro Woche einzulegen, die Rezepte in dem Büchlein sind gut und abwechslungsreich.

Und jetzt bleibt mir nur, euch allen weiterhin einen schönen Frühling und vor allem ein erholsames Osterfest zu wünschen. Nach dem Fest werde ich wieder öfter posten, vor allem Vegetarisches wird wieder auf den Tisch, bzw. den Blog kommen. Bis dahin...

Ach ja, Marion Grillparzer ist auch auf Facebook und berichtet dort über ihre eigenen Erfahrungen mit Detox, man kann ihr dort auch direkt Fragen stellen.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Simple Detox: das 7-Tage-Entgiftungsprogramm - der Erfahrungsbericht, Teil 1

Ich weiß ja nicht, wie's euch geht, aber so kurz nach den Feiertagen, und die dauern bei mir bis rein in den Februar wegen meines Geburtstags, schleichen sich jedes Jahr ein paar Pfündchen auf die Hüften. Und der Alkoholkonsum ist auch mal wieder bedenkenswert. Da fiel mir vor ein paar Wochen das Buch von Marion Grillparzer in die Hände, deren Glyx-Diät-Buch vor einigen Jahren schon mal meine Abnehmbibel war.
Das mach' ich, dachte ich mir, und startete wie vorgeschlagen an einem Wochenende.



Ich will jetzt nicht das ganze Buch runterbeten, das könnt Ihr ja bei Bedarf alles selber nachlesen. Das Wichtigste in Kürze:
- vor dem Aufstehen ein Glas zimmerwarmes Wasser trinken, Brummübung machen (wegen Atmen!)
- als Erstes gibt es dann morgens einen so genannten "Greenie", der alles durchputzen soll: Chicoree, Leinsamen oder Chiasamen (gibt's im Internet!), Gurke, ein Apfel samt Gehäuse, Zitronensaft, Kräuter und grüne Blätter (Feldsalat oder Spinat) und so einges andere werden mit Wasser gemixt und zu einem Getränk verarbeitet,
- dann wird die Zunge abgeschabt und mit einem Esslöffel Öl der Mundraum "gespült", Öl ziehen, nennt sie das
- jeden Tag darf man dann so viel Suppe essen, wie man will. Die Rezepte sind gut, empfohlen wird für die ersten beiden strengen Tage die Witzigmann-Kohlsuppe
- zwischendurch für die gute Darmflora 500g Joghurt täglich, gemixt als Lassi oder mit Korianderpesto, das man auch in die Suppe als Würze geben darf,
- mit Heilerde und Flohsamen wird der der Darm weiter gepampert, außerdem werden Tropfen zur Entlastung von Leber, Niere und Lymphe empfohlen,
- ach ja, und die Bewegung darf natürlich nicht fehlen: eigentlich sollte man morgens gleich mal Trampolin hüpfen oder walken.

Ich startete an einem Samstag, verbrachte den Vormittag fast nur mit Einkaufen und Suppe kochen, bevor ich das Glaubersalz zur Darmentleerung nahm. Danach war Ruhen angesagt. Das Glaubersalz schmeckte furchtbar (in Wasser gelöst) und hat bei mir rein gar nichts bewirkt... Ansonsten ging es mir erstaunlich gut. Der Greenie war mir zu stückig, obwohl ich eine sehr gute Küchenmaschine besitze. Und am nächsten Tag - der zweite aus dem Kühlschrank war noch schlimmer, kaltes rohes Gemüse in Wasser auf leeren Magen, brrr. Ich habe ihn ab dem 5. Tag weggelassen, es war eine Qual für mich. Vielleicht wenn Früchte drin wären, aber das ist nicht erlaubt...
Der Sonntag verlief ganz ähnlich - eigentlich gut, viel ausgeruht, spazieren gegangen, das Buch weiterstudiert, früh ins Bett.

Und wer wissen, will, wie's mir den Rest der Woche im Job damit ging und in den drei weiteren weniger strengen Mini-Detox-Wochen, der möge bitte bald wieder vorbei schauen. So viel sei verraten: meine Waage freut sich über das verlorene Gewicht ;-)


Mittwoch, 29. Januar 2014

Veggie Day: Risotto mit Spinat, Zitrone und gerösteten Kürbiskernen

Geht euch das manchmal auch so? Gefühlte 100 Kochbücher zu Hause im Regal, normalerweise im Kopf 20 Rezepte, die man immer schon mal ausprobieren wollte, und dann steht man nach einem Stress-Powertag völlig erledigt in der Küche mit einer großen Leere im Kopf... Oft retten mich dann die einfachen, Dinge, ein Blick in den Kühlschrank oder ins Vorratsregal. Gestern fiel mir der Spinat im Tiefkühler ein, die vielen Zitronnen, die ich gekauft hatte - et voilá: ein Risotto geht immer. Das Grundrezept habe ich ja vor ein paar Monaten bereits einmal veröffentlicht, siehe Link.

Wenn das Risotto bissfest und schön schlotzig ist, zwei Handvoll klein geschnittenen Spinat, den Abrieb und Saft einer Zitronen und Parmesan unterrühren. Mit einer Handvoll gerösteten Kürbiskernen bestreuen und servieren. Bon appetit!


Freitag, 17. Januar 2014

Schweinekoteletts à la Jamie Oliver mit buntem Salat

Lange nicht da - weihnachtsstressbedingt, aber jetzt geht's wieder regelmäßig weiter, versprochen. Und hier ein einfaches Blitzrezept für's Wochenende, die Würzung der eigentlich langweiligen Schweinekoteletts ist aus Jamie Olivers Italien-Kochbuch, einfach genial.



Das braucht man (für 2 Personen):
- zwei Schweinekoteletts von ca. 180 g
- für die Marinade: Olivenöl, abgeriebene Schale von einer Biozitrone, 1 TL Fenchelsamen, 1 getrocknete Chilischote, Salz, Pfeffer

Fenchelsamen im Mörser zerstampfen, mit Zitrone, Öl und den anderen Zutaten vermischen, die Koteletts darin marinieren und mindestens eine Stunde einwirken lassen, dann von jeder Seite goldbraun braten.

Inzwischen einen Salat zubereiten (hier Eisberg, getr. Tomaten, Oliven, Kirschtomaten), ein Dressing herstellen (hier: Öl, Zitronensaft, 2 TL Tahini-Paste, Salz, Pfeffer, nach Geschmack noch etwas Essig und Zucker), anrichten und servieren!

Bon appetit!

Und wer noch Lust auf echtes Oberpfälzer Mundartkabarett hat: unser neues Video steht jetzt auf Youtube bereit!


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Vegan-Day: Kartoffel-Pastinaken-Kroketten auf Rucolasalat mit Granatapfelkernen und Avocado-Dip

Inspiriert wurde dieses sehr leckere satt machende Gericht von eine Zeitschrift namens "slowly veggie! Soul-Food". Es geht um "Kochen für die Seele", und ich bin wirklich begeistert von dem Konzept. Im Original waren das Kartoffel-Sellerie-Kroketten, aber bei uns im Biomarkt gab's weder Sellerie noch den Babyspinat als Unterlage, also habe ich das Ganze etwas abgewandelt: Tata! (Rezept drunter!)


Das braucht man (für 4 Personen, 3 mit viel Hunger)
- 500 g Kartoffeln
- 500g Pastinaken
- 100 g Weizengries
- 200g Paniermehl
- 250 g Öl zum Frittieren
- vier Hand voll Rucola
- 1/2 Granatapfel
- 2 weiche Avocados
- 2 Knoblauchzehen
- etwas Zitronensaft
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss, mittelscharfer Senf (1 TL), Olivenöl, Himbeeressig

Und so geht's:
Kartoffeln und Pastinaken schälen und in kleine Stücke schneiden, in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten weich garen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und mit dem Gries mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen. 20 Kroketten formen und in Paniermehl rundrum wälzen. Das Öl erhitzen und die Kroketten darin ca. 3 Minuten frittieren.
Salat waschen, trocken schleudern und mit dem Dressing aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer mischen und auf den Tellern anrichten. Granatpafelkerne auslösen und darüber streuen. Avocado mit dem Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen und mit einem Stabmixer pürieren, als Dip dazu servieren.
Die Kroketten auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Salat anrichten.

Bon appetit!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Und wieder Veggie-Day: Rote Beete auf Salz gegart mit Orangen-Kircherbsenpüree nach Stevan Paul

Mmmhhh, sogar der Mann meinte gestern, dass man da kein Fleisch mehr vermissen würde. Danke Stevan Paul und danke seinem Kochbuch "Go Veggie", das auf meinem Kindle gespeichert ist und mir immer wieder Freude macht. Rezept unter dem Foto!


Und das braucht man für 2 Personen:
4 kleine rote Beteknollen (roh), 1 Bund Petersilie, 1 Orange, 1 Dose Kichererbsen (400 g EW), 1 TL Sesamsaat, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Paprikapulver edelsüß, Weißweinessig, Olivenöl, Pfeffer, Salz, 200 g grobes Meersalz

Und so geht's:
Ofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Rote-Bete-Knollen gut waschen (ich nehme meinen praktischen Kartoffelhandschuh) und mit Olivenöl einreiben, das Meersalz in eine feuerfeste Form füllen, die Knollen darauf setzen und 60 bis 70 Minuten im Ofen gar schmoren, bis sie weich sind.

Kichererbsen abtropfen lassen und zusammen mit dem Saft der Orange, 1 EL Olivenöl, der klein geschnittenen Knoblauchzehe, 1 EL Weißweinessig, 1/2 EL Paprika mit dem Schneidestab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Petersilie grob hacken und zusammen mit 1/2 EL Paprika und Olivenöl nach gusto ebenfalls pürieren (das finde ich angenehmer, als die Petersilie nur zu hacken, Abweichung!). Mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken. Sesamsaat in eine Pfanne ohne Fett anrösten.

Rote Bete schälen, Achtung färben enorm, am besten Handschuhe anziehen! und in Scheiben schneiden.

Ein Bett aus Kicherbsenpüree aufschichten, die rote Beet darauf anrichten, mit dem Petersilienöl und dem Sesam beträufeln, bzw. bestreuen und serviern.

Bon appetit!

Mittwoch, 25. September 2013

It's Veggie-Day: Gebackene Süßkartoffeln und frische Feigen nach Ottolenghi

Montag ist ab sofort immer Veggie-Day - aber selbst verordnet ;-) Dieses Rezept stammt aus dem "Jerusalem"-Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Sehr gut vorgestellt und beschrieben auf Steffis Blog Ohhh... Mhhh...

Und so sieht das Ganze bei mir aus, Veganer lassen den Ziegenkäse einfach weg. Soooo lecker!


Guten Appetit!